Silvesterlauf e.V.

2800 Euro für das Demenzzentrum

demenz43 Teilnehmer im Ziel des LOTTO-Walkings bedeuteten eine sehr gute Beteiligung am traditionellen Auftaktwettbewerb des Bitburger-0,0%-Silvesterlaufs. Das sportliche Gehen über 5 Kilometer steht seit 2002 am Anfang jeder Silvesterlauf-Veranstaltung – und half diesmal, zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Spendenaktion zu lenken, die alljährlich wechselnden karitativen Zwecken der Region zugute kommt.

Diesmal erhält das Demenzzentrum Trier die gesammelten Gelder. Knapp 250 Teilnehmer spendeten bei der Anmeldung je zwei Euro, der neue Silvesterlauf-Premiumpartner BORNE (gleichzeitig erstmals Namenspatron des Frauen-Volkslaufes) und der Verein Silvesterlauf Trier legten jeweils zwei Euro drauf. Zudem wurde bei der Startnummernausgabe gesammelt.

BORNE und der Silvesterlauf-Verein rundeten zu gleichen Teilen auf, so dass noch während der Veranstaltung am 31. Dezember auf dem Hauptmarkt ein symbolischer Scheck mit dem Gesamtbetrag von 2.500 Euro an Prof. Matthias Maschke, den ärztlichen Leiter und Vorsitzenden des Vereins Demenzzentrum Trier, übergeben werden konnte.

Damit nicht genug: Gesa Krause, Weltklasseläuferin des Silvesterlauf Trier, erklärte sich spontan zu einer persönlichen Spende von  300 Euro bereit. Gesamtbetrag für das Demenzzentrum somit: 2.800 Euro.

Nicht alleine das Geld hilft den Betroffenen. Der Silvesterlauf war auch für die große, 21 Teilnehmer starke Gruppe des Demenzzentrums, darunter teilweise Erkrankte, die am LOTTO-Walking teilnahmen, ein einmaliges Erlebnis – und Mutmacher. Experten gehen davon aus, „dass durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und geistige Aktivität die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, um etwa 30 bis 40 Prozent sinken kann“. Deshalb könne jeder, so Prof. Maschke, sein Demenzrisiko senken. Auch die Psyche spiele eine große Rolle.

„Die Stimmung war einfach umwerfend“, berichtete Uschi Wihr, pädagogische Leiterin des Demenzzentrums, nach dem Silvesterlauf über die Gefühle der direkt und indirekt von der Krankheit Betroffenen, die am Walking teilnahmen. „Unsere Leute waren sehr stolz, weil sie etwas für das Demenzzentrum tun konnten“, sagte Wihr. Und: „Der Walking-Wettbewerb ist total wichtig gerade für  Menschen, die in irgendeiner Form beeinträchtigt sind.“ Eine Frau, die nach über 45 Minuten ins Ziel kam, weinte vor Glück, es nach schwerer Krankheit geschafft zu haben.