Silvesterlauf e.V.
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Übungsleiter und Trainer bei Trinationalem Ausbildungsseminar des LSB und DFJW dabei

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Pia Bösen und Franz-Josef Ott nahmen in der zweiten Ferienwoche an einem Trinationalen Ausbildungsseminar in Trier teil. Die Teilnehmer des diesjährigen trinationalen Ausbildungsseminars zur Förderung internationaler Partnerschaftsbegegnungen des Referats für Internationale Fragen des Landessportbundes RLP staunten nicht schlecht, als am Anreisetag bekannt wurde, dass auch jugendliche Flüchtlinge der gemeinsamen Woche vom 25. bis zum 30. Oktober gelegentlich beiwohnen würden. In der europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports untergebracht, leiteten drei ausgebildete multilinguale Sprachanimateurinnen das Seminar „Werde zum Macher – Eine Begegnung organisieren“. Mit den Zielen des europäischen Zusammenwachsens und der grenzüberschreitenden Jugendförderung vor Augen, stand vor allem der Sport als Wertevermittler im Vordergrund. So konnten Grundlagen und neue Methoden der Sprachanimation und des interkulturellen Lernens spielerisch angewendet und die Teilnehmer im gleichen Maße für Mehrsprachigkeit und Kultur sensibilisiert werden. Jeweils vier Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Partnerschaftsregionen Rheinland-Pfalz, Burgund/Frankreich und Komárom-Esztergom/Ungarn bekamen zudem im Laufe der Woche Einführungen in die Organisation einer internationalen Begegnung, sowie in die Antragsstellung von Fördermitteln von einem DFJW-Vertreter . Zusammen mit den zehn jungen männlichen Flüchtlingen, die seit einigen Wochen in der Akademie in Trier untergebracht sind, gestalteten die Teilnehmer ein gemeinsames Sport- und Kulturprogramm. Verständigungsprobleme kamen dabei kaum auf, da zu jeder Zeit ein „Dolmetscher“ zur Stelle war oder Gestik und Mimik halfen. Der erste gemeinsame Abend stand unter dem Motto „kultureller Markt“, auf den sich die Seminarteilnehmer schon im Voraus vorbereitet hatten. Regionale Spezialitäten, wie auch Landeskunde und Kultur, stellte man sich gegenseitig im gemütlichen Beisammensein vor. Vor einer etwas anderen Stadtrallye standen die Teilnehmer eines Morgens, als Themen wie „Rom in Trier – Krimi“ und „Trier einmal anders – Science Fiction“ an Kleingruppen vergeben wurden. Die Kleingruppen präsentierten nach genügend Vorbereitungszeit ihre Ergebnisse in der großen Runde, wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Interessant wurde es, als die Flüchtlinge ihre neue Heimat den Anwesenden präsentieren konnten und ihre Lieblingsplätze in Trier zeigten. Beim gemeinsamen Sport brachen dann auch die letzten Sprachbarrieren und Kontaktängste wurden vergessen.